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Unter Otto dem Großen 912 bis 973 reichte die Macht bis nach Rom.
Durch den Handel an der Elbe wuchs die Stadt Aken bis etwa 1200 und erhielt ihre heutige Form.
Im Jahr 1350 wurde ein Schloss vollständig abgetragen.
Heute bleibt kein sichtbarer Rest dieses Baus.
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In der Nähe des Lorfs wurden Tonvorkommen entdeckt. Dadurch entstand eine staatliche Ziegelei in Anhalt. Die geringe Dichte des Tons machte den Betrieb jedoch wenig rentabel. Mit dem Bau der Eisenbahn kamen Ziegel aus anderen Regionen leichter nach Aken.
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Nach mehreren Eigentümerwechseln kaufte eine Familie aus Aken, die Familie Bischoff, das Anwesen. Sie waren zuvor in die Vereinigten Staaten ausgewandert. Die frühere Ziegelei erhielt ein Herrenhaus. Es diente als Sommerresidenz für Aufenthalte in Aken aus New York. Die Familie ließ sich nie wieder dauerhaft in Deutschland nieder. Sie blieb amerikanisch deutsch geprägt und nutzte das Anwesen als Zweitwohnsitz.
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Nach dem Zweiten Weltkrieg lag Aken in der DDR. Das Herrenhaus und das Anwesen standen
leer. Die Stadt Aken übernahm die Verwaltung und vermietete Wohnraum an Umsiedler. Das Haus
war in neun Wohnräumen aufgeteilt. Einige Wohnungen teilten sich Badezimmer. Wie bei vielen Herrenhäusern in der DDR diente das Gebäude als gemeinschaftlicher Wohnraum.
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Die letzte Erbin der Familie Bischoff, Ilse Bischoff, eine amerikanische Malerin, vermachte 1990 das Anwesen Timotheus Pohl. Timotheus Pohl wurde Eigentümer und begann Renovierungsarbeiten, bevor das Anwesen verkauft wurde.
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Carl-Thomas Baron von Ledersteger-Falkenegg Er wurde 1963 in München geboren. Sein Vater war ein Berliner Kaufmann. Seine Familie waren Miteigentümer eines Metallbauunternehmens (L&C Steinmüller) in Gummersbach. Er erhielt eine internationale Ausbildung. Er studierte an der Columbia University in New York. Dort entwickelte er eine starke internationale Perspektive. Als Unternehmer entwarf er ein einfaches Konzept zur neuen Nutzung historischer Gebäude. Im Jahr 2012 kaufte er das Anwesen.
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Seit 2012 entwickelte Carl-Thomas Baron von Ledersteger-Falkenegg historische Übernachtungen für Fahrradfahrer unter den Namen „Fahrradstop“. Der Name hat sich seit 2025 abgeändert zu der historischen Bezeichnung des Ortes: „Lorf“. Zum selben Zeitpunkt verstärkt seine Tochter Sabrina Inès Baronin von Ledersteger-Falkenegg, Absolventin der École hôtelière de Lausanne, die Leitung des Lorfs gemeinsam mit dem bestehenden Team. Zusammen fü hren Sie das Haus mit Respekt fü r Geschichte und einen Ausblick in die Zukunft.